Trägerkleid, späte 1930er, Teil 1

1930er-jumper-01Endlich Sommer! Grund genug, mich mal an den „Late 1930s Jumper Dress“-Schnitt von Wearing History zu wagen. Allerdings hatte ich zu Beginn nicht die geringste Ahnung, welche Farbe das Kleid haben soll. Was ich wusste, ist, dass ich Knöpfe aus meiner Sammlung von alten Stücken verwenden will. Also habe ich meine engere Knopfauswahl mit dem Schnitt online gestellt und die Meinungen von Freunden eingeholt.

1930er-jumper-02Der erste eingegangene Vorschlag war, die hellgrünen Knöpfe mit einem schwarzen Stoff zu kombinieren. Ich erhielt noch viele weitere Ideen, aber das schwarz/grün liess mich nicht mehr los. In meinem Stoffberg fand ich schwarzes Leinen, das hat die Farbkombinationswahl dann sozusagen besiegelt. Ein weiterer Vorteil dieser Kombi: Ich musste nur noch die Borte für den Besatz und passenden Faden kaufen, der Rest kommt aus meinem Vorrat. Juhu, der Stoffberg wird ein wenig kleiner!

Sieht doch gut aus, nicht? 🙂

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Filzbarett 1942, Teil 1

1942-felt-beretDieses Barett aus einem Beitrag zum Thema „Wie man Hüte rasch und günstig selber machen kann“ im Life Magazine (Jahrgang 1942) habe ich schon länger als zukünftiges Nähprojekt im Auge. Das Material dafür habe ich bereits seit einer Weile in meinem Stoff-Vorrat liegen. Nun bin ich diesen Samstag zusammen mit den Jungs aus meiner Reenactment-Gruppe „Durham Light Infantry“ an ein Trooping-the-Colour-Fest eingeladen. Die Jungs gehen in Uniform und ich in einem meiner zivilen 40er-Jahre-Outfits, wozu natürlich auch die entsprechende Kopfbedeckung gehört. Da unsere Gruppe neben Infanterie- auch Royal Air Force-Reenactment betreibt und der Hut einer RAF-Rondelle doch sehr ähnlich sieht, habe ich mir soeben in den Kopf gesetzt, dieses Barett am Samstag tragen zu wollen. Unbedingt. Keinen anderen Hut. Niemalsnicht.

Immer diese doofen Ideen in letzter Minute. Ich hab ja sonst nichts zu nähen. *pff* 😉

Ein neuer Blog, weshalb?

Deshalb:

  1. möchte ich meine „Vintage“-Handarbeiten dokumentieren.
  2. möchte ich dies in deutscher Sprache tun. Englisch – wie in meinem bisherigen Blog – ist ja gut und schön, aber Deutsch ist nun mal meine Muttersprache. Gut, nur fast, aber in Berndeutsch verfasste Berichte würden nicht allzuviele Leute verstehen. Oder öppe gliich? 😉
  3. möchte ich meine Fotografien von Living-History-Anlässen präsentieren können.
  4. Weil’s Spass macht! 🙂